Persönlichkeit

Selbständigkeit und Partnerschaft – Fluch oder Segen?

Von 27. November 2017 2 Kommentare
Partnerschaft und Selbstständigkeit

Gastbeitrag von Rikkert, Fotograf in Hamburg

Jeder Selbständige kennt das Problem bzw. die Diskussion mit dem Partner, mal wieder ein wenig mehr Zeit mit ihm zu verbringen und nicht immer nur an die Arbeit zu denken. Ich möchte dir nur ein paar Tipps geben, womit ich es geschafft habe, dass damit Schluss ist und meine Partnerin mir sogar gerne bei der Arbeit hilft.

Tipp 1 : Kommuniziere deine Ziele mit deinem Partner

Erzähle von deinen Träumen bzw. Zielen und dem Weg, wie du diese erreichst. So weiß dein Partner, wo du hin möchtest und kann dir Ratschläge geben und dich deinen Zielen näher bringen. Dabei würde ich dir raten, deine Ziele in deinem gesamten Umfeld zu verbreiten, denn um so mehr Menschen von ihnen wissen, um so mehr können dir helfen und um so schneller geht es auch.

Tipp 2 : Delegiere Aufgaben an deinen Partner und binde ihn so mit ein

In dem du Aufgaben, welche du nicht unbedingt selber machen musst, an deinen Partner delegierst, sparst du dir Zeit, welche du für wichtige Aufgaben nutzen kannst. Zusätzlich fühlt sich dein Partner in „deinen Job“ integriert und hilft dir gerne. Ein besonderer Nebeneffekt : Du bist schneller bei deinem Partner und das ist ja das Ziel! 🙂 Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass der Partner, meist branchenfremd ist und so ggf. eine andere Sicht auf die Dinge hat, als du.

Tipp 3: Erkläre, was es heißt „Selbständig“ zu sein

Viele Menschen belächeln und unterschätzen den Aufwand eines Selbstständigen. „Er macht ja den ganzen Tag, was ihm Spaß macht und kann sich dazu auch noch die Arbeitszeiten aussuchen“, solche Sätze habe ich schon öfters gehört und sind solcher Schwachsinn.

Partnerschaft und Selbstständigkeit

Tipp 4: Offenheit und Ehrlichkeit

Der wichtigste Punkt kommt zu Schluss, aber darf nicht unterschätzt werden. Durch ständig wechselnden Kontakt zu neuen Menschen und ggf. fehlender Zweisamkeit, kann es zu Eifersucht kommen. Wenn du jedoch von Anfang an mit offenen Karten spielst und deinem Partner mitteilst, wo und was du dort machst, bietest du gar keine Grundlage für eine solche Problematik.

Persönliche Sicht

Nach dem letzten Beziehungsaus, habe ich angefangen diese Tipps umzusetzen, da ich es leid war ständig Diskussionen zu haben. Mittlerweile wende ich dieses schon fast zwei Jahre mit meiner Verlobten um und habe nichts Negatives zu berichten. Ich habe sie von beginn an zu meinen Fotojobs mitgenommen und ihr erklärt, was ich da mache und warum ich etwas so tue.

Sie begleitet mich heute immer noch gerne zu Shootings und hilft wo sie kann. Egal ob in der deutschen Rechtschreibung (ich bin ja Belgier) , beim Marketing oder beim Entwickeln neuer Ideen , hilft sie mir immer gerne und bringt frischen Wind rein.

Ich hoffe ich konnte dir damit nun kleine Denkanstöße liefern, dass du deinen Partner mit in deine Arbeit einbeziehst, dir Aufgaben abgenommen werden und du sogar noch mehr Zeit für deinen Partner beschaffst.

 

Über Rikkert

Rikkert ist der Mann hinter RIKK ART und Fotograf in Hamburg

Er begleitet Künstler, meist Produzenten und Dj´s in ihrem Berufsalltag. Dabei ist er meist vom Produktionsprozess bis zum Auftritt (unscheinbar im Hintergrund) mit seiner Kamera dabei und hält so unvergessliche und emotionale Momente fest.

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2 Kommentare

  • mk sagt:

    Hallo Rikkert,
    Dankeschön für deinen „guide“ , den du durch deine eigene Lebenssituation entwickeln konntest.
    Ich finde es gut, dass du sowas so offen teilst und damit anderen Menschen, die eventuell ähnliche Probleme haben, hilfst!
    Ich wünsche deiner Verlobten und dir alles gute.
    LG

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