Geschäftsfrau telefoniert

Warum Du den Auftrag nicht bekommst

Kennst Du das:

Du hast einen schönen Flyer gedruckt und an mehrere hundert potentielle Kunden verschickt.
Und es passiert: Gar nichts.

Du hast auf einem Netzwerk-Event einem möglichen Kunden Deine Visitenkarte gegeben, hörst aber nie wieder etwas von ihm.

Du hast vielleicht sogar ein Angebot verschickt, aber der Empfänger reagiert gar nicht drauf.

Was läuft hier schief?


Oft ist es gar kein böser Wille, dass Dein Kunde nicht reagiert. Vielleicht ist Dein Angebot im Tagesgeschäft untergegangen und Deine Visitenkarte liegt unter einem Stapel anderer Unterlagen.
Selbst wenn die grundsätzliche Bereitschaft vorhanden ist, mit Dir zu arbeiten, bist Du aus der Aufmerksamkeit Deines Kunden verschwunden.

Bringe Dich in Erinnerung

Genau hier bist Du gefordert:
Vermeide unbedingt, dass der Kunde Dich vergisst!

  • Bringe Dich in Erinnerung.
  • Fasse nach.
  • Zeige Deine Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Als Nebeneffekt sieht der Kunde, dass Du engagiert und fleissig bist. Mit so jemandem arbeitet man gerne zusammen, weil Du offensichtlich für Deine Arbeit brennst und es gar nicht abwarten kannst, endlich loszulegen.

Hast Du es nötig, einem Auftrag hinterherzulaufen?

Manche Leute stellen sich auf den Standpunkt: „Ich habe nicht nötig, meinem Kunden hinterherzulaufen. Er hat doch mein Angebot / meine Visitenkarte und wird sich schon melden.“

Falsch!

Es ist nicht seine Aufgabe, auf Dich zuzukommen. Es ist Deine Aufgabe, ihn davon zu überzeugen, dass Du der richtige Partner für ihn bist.

Und im Zweifel entscheidet er sich eher für Deinen Mitbewerber, der mehr Engagement zeigt, auch wenn seine fachliche Leistung sich von Deiner nicht groß unterscheidet und er sogar 10 Prozent teurer ist.

Einfach, weil der Kunde ein besseres Bauchgefühl mit engagierten Leuten hat.

Wie oft hast Du nachgefasst?

Gar nicht? OK, was soll ich da noch sagen ….
Ein- oder zweimal? Gut, aber oft nicht ausreichend.

Manchmal kommt es erst nach 5, 10 oder gar 15 Kontakten tatsächlich zu einem Auftrag.

Wer hier vorschnell aufgibt, verschenkt seine Möglichkeiten.

Du möchtest Deinem Kunden nicht auf die Nerven gehen?

Oft wird geäußert: „Aber ich möchte meinem Kunden doch nicht auf die Nerven gehen.“ Frag Dich einmal selber, ob das nicht vielleicht eher eine Ausrede dafür ist, dass es Dir unangenehm ist, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und ein kurzes Telefonat mit Deinem Kunden zu führen.

In der Realität passiert nämlich oft genau das Gegenteil:

Die angerufene Person freut sich über die Erinnerung und ist beeindruckt von Deiner Aktivität.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Du Dich wirklich sehr kurz fasst und freundlich und positiv formulierst. So ein Telefonat kann nach einer Minute schon wieder vorbei sein, aber eine große Wirkung erzielen.

Und natürlich darf nicht der Eindruck entstehen, dass Du verzweifelt diesen Auftrag brauchst. Rabatt-Angebote o. ä. sind absolut fehl am Platz.

Nutze Deine Möglichkeiten

Wenn Dein Marketing nicht funktioniert frage Dich, ob Du alle Möglichkeiten ausgeschöpft hast.

Wenn Du einen Kunden zu selten konktaktierst, musst Du Dich nicht wundern, wenn die Aufträge an Dir vorbeigehen.

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Das am Ende des Podcasts angesprochene eBook „Marketing für Fotografen“ lässt sich
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Über Michael Omori Kirchner

Michael Omori Kirchner

Meine Herzensangelegenheit als Business-Coach ist es, Fotografen und anderen Kreativen dabei zu helfen, etwas in ihrem Leben zu bewegen und von ihrer Arbeit gut leben zu können.

Mehr über mich

Photobusiness Bootcamp

Grundlagen für ein erfolgreiches Photobusiness

Seminar am 6. Januar 2017 in Hildesheim (Niedersachsen)
Seminar am 9. Februar 2017 in Stuttgart

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3 Kommentare

  • Dirk 17. Juni 2016   Antwort →

    Vielen Dank Michael, Du hast es richtig beschrieben. Das Internet ist wichtig, aber die persönlichen Kontakte, sich auch mal wieder in Erinnerung bringen, werden wieder geschätzt. Grundsätzlich ist die beste aller Werbemaßnahmen für Fotografen immer noch, gute Bilder. Wer über eine Empfehlung kontaktiert ist auch nicht zwingend am künstigsten Preis interessiert und auch ein gutes Budget erleichtert Fotografen nicht nur die Arbeit, es macht machmal gute Bilder erst möglich. Beste Grüße aus dem Rheinland, Dirk.

  • Arthur Isaak 1. November 2016   Antwort →

    Eigentlich weiß man es ja, aber hin und wieder ist so ein kurzer und Pregnanter Artikel wieder eine schöne Erinnerung daran dass man immer an sich arbeiten muss… dann werde ich den Artikel mal in 1-2 Fotografen-Gruppen teilen, bei denen ich denke dass es da noch den ein oder anderen Fotografen gibt, der diesen Tipp auf jeden Fall genaus Wertschätzt wie ich.

    Viele Grüße aus Lippe / Lemgo
    Arthur

    • Michael Omori Kirchner 1. November 2016   Antwort →

      Gerne, Arthur, das freut mich 🙂

      Gruß Michael

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